Einflussgröße: Probenqualität
Repräsentative Probe
Korrekte Probennahme
Beim Sammeln der Probe sind folgende Punkte zu beachten:
- Die ideale Probenmenge setzt sich aus vielen Einzelproben zusammen, die alle Bereiche des Vorrates (z. B. Siloanschnitt) anteilig abdecken.
- Die Probe muss die exakte Zusammensetzung der relevanten Masse widerspiegeln! Wenn aktuell nur ein bestimmter Teil des Vorrates verwendetet/verarbeitet werden soll, macht es keinen Sinn, Proben aus anderen Bereichen beizumischen.
- Immer ein Vielfaches der benötigten Probenmenge bereiten: ca. 1 Eimer
- Siloanschnitt vom Mischwagen:
Entnahme aus der frischen (= nächste Futtermenge), durchgemengten Massen bevor andere Substanzen beigemischt werden
- Manuelle Probensammlung:
mehrere Proben aus allen Bereichen und Schichten des Vorrates/Siloanschnitts entnehmen und gründlich miteinander vermengen
Probenaufbereitung
Neben der Zusammensetzung spielt auch die Auf- und Vorbereitung der Probe eine wichtige Rolle:
- Die Probenmischung nicht vorselektieren, wie z. B. Entfernung langer Halme. Nur probenuntypische Fremdkörper dürfen manuell entfernt werden.
- Wenn die Probenpartikel zu groß sind, kann ein falsches Verhältnis der Bestandteile in der Analysemenge entstehen. Die Masse sollte dann ohne Wärmezufuhr oder Flüssigkeitsentzug zerkleinert und durchgemengt werden.
Empfohlene Partikelgröße für Q-Dry: ca. 5 mm.
(Beachten: die Konsistenz muss erhalten bleiben)
- Bis zur eigentlichen Durchführung der Analyse muss die Probenmasse gegen Austrocknung und Verunreinigung durch Fremdstoffe geschützt werden.
- Vor jeder Entnahme einer Analysemenge aus der Gesamtprobenmasse muss diese gut durchgemischt werden: je homogener das Material umso verlässlicher das Ergebnis.







